Mutter-Kind-Klinik

DIE „MUTTER-KIND-KLINIK“ MAHENGE

Derzeit leben etwa 320.000 Menschen in der Diözese Mahenge.
Die Situation für die schwangeren Frauen war so schlecht und bedrückend, dass sich 2016 viele Frauen, mit der Bitte, den Bau einer Entbindungsklinik voranzutreiben, an ihren Bischof Ndorobo wandten. Das einzige gute Krankenhaus, das St. Francis-Hospital in Ifakara, liegt 75 Kilometer entfernt von Mahenge und ist wegen fehlender Transportmöglichkeiten (kein zuverlässiges Auto zur Verfügung) und häufiger Störungen im Fährverkehr über den Kilombero-Fluss nicht sicher erreichbar. Aus diesem Grund wurde, trotz fehlender Finanzmittel beschlossen, mit dem Bau einer Geburtsklinik, zu beginnen. In Eigenleistung wurde innerhalb eines Jahres der Rohbau für ein kleines Krankenhaus fertiggestellt, was schon allein ein kleines Wunder ist (die Ziegelsteine wurden von den 120 small-christians-communities selbst hergestellt).

Um den Bau der „Mutter-Kind-Klinik“ mit 32 Betten zu vollenden, werden nach letzter Kalkulation durch Father Filbert Mhasi ca 200.000 Euro benötigt. Eine Fertigstellung des Hauses ist nur mit großzügiger Hilfe von außen möglich. Sowohl die Diözese als auch die Einwohnerinnen und Einwohner können dies nicht leisten, da 90 % von der Landwirtschaft leben und nur ein Durchschnittseinkommen von ca 50 Euro/Monat haben. Sie gehören somit – finanziell gesehen – zu den Ärmsten dieser Welt.

Father Filbert, der Ende 2016 in Erfurt weilte, notierte bei seinem Besuch die wichtigsten Argumente für die Errichtung einer Mutter-Kind-Klinik:

  • Um die Zahl der Todesfälle zu verringern (Mutter- und Kind-Sterbefälle), denn das gute Katholische Krankenhaus ist in Ifakara, 75 Kilometer entfernt von Mahenge. Einige Mütter haben ihr Baby auf dem Weg nach Ifakara verloren oder auf dem Weg entbunden.
  • Um die Kosten für das Fahren nach Ifakara in das St. Francis-Hospital zu verringern und so Geld zu sparen (Unterbringungskosten in Ifakara, Essen usw.).
  • Um eine sichere Geburt zu haben, mit einer modernen Ausrüstung.
  • Um die große Arbeit der Evangelisierung weiterzuführen, zum Beispiel „sich um Kranke zu kümmern“.
  • Um die Zahl der verheirateten Paare zu vergrößern. (Derzeit befinden sich junge Paare immer wieder im Entscheidungskonflikt zwischen „Wir bekommen ein Kind und stürzen uns wegen der weiten Fahrt und den zusätzlichen Kosten in Schulden.“ oder „Wir bekommen kein Kind.“)

Abschließend finden Sie hier den Brief, den Father Filbert Mhasi schrieb, in englischer Sprache und in der deutschen Übersetzung.

Mit Begeisterung, Leidenschaft und – nicht zuletzt – mit Hilfe von zahlreichen Spendern, konnte unsere Tansaniahilfe Erfurt-Initiative seit 1986 (und seit 1996 als Verein) große Fortschritte erzielen:

  • Unterstützung beim Ausbau und der Betreibung der kleinen Krankenstation (KWIRO-Dispensary) in Mahenge seit 1986 und beim Bau der Mutter-Kind-Klinik (seit 2016)
  • Finanzierung der höheren Schulausbildung nebst Internataufenthalt von jungen, begabten aber mittellosen Frauen/ Mädchen an der Secondary School „Regina Mundi“ bei Mahenge seit vielen Jahren
  • Bau einer Wasserversorgung mit 90 m³-Sammelbehälter in Mahenge
  • Bau von 33 Brunnen für ca. 10.000 Menschen

Kleine Wunder sind also möglich –
und sie bedeuten für die Menschen in Tansania die ganze Welt!

Sie möchten den Bau der Mutter-Kind-Klinik mit einer Spende unterstützen? Hier finden Sie alle wichtigen Informationen dazu:

Tansania-Hilfe-Erfurt e.V.
Spendenkonto: Pax-Bank Erfurt

IBAN: DE81 3706 0193 5001 7890 17

Stichwort: Mutter-Kind-Klinik

(Bitte vergessen Sie Ihren Namen und Ihre Anschrift für die Spendenquittung nicht! Diese wird zum Jahresbeginn versendet!)

Hier finden Sie den aktuellen Flyer mit allen wichtigen Informationen zur Mutter-Kind-Klinik zum Download.

Hier finden Sie die Liste der medizinischen Geräte, die benötigt werden und die von uns per Container nach Mahenge versendet würden.

Hier können Sie einen Artikel zur Mutter-Kind-Klinik lesen, der in den zwei großen Thüringer Tageszeitungen Thüringer Allgemeine und Thüringische Landeszeitung erschienen ist.

BILDERGALERIE ZUM BAU DER MUTTER-KIND-KLINIK